Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 15. Februar 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sind in drei Teile gegliedert: einen allgemeinen Teil (Teil A), der für alle Arten von Aufträgen gilt und für alle Auftraggeber verbindlich ist, einen besonderen Teil mit leistungsspezifischen Regelungen (Teil B) sowie besondere Bedingungen für die Nutzung des Kundenportals unter portal.manscale.de (Teil C).
Teil A: Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für alle Leistungen und Vereinbarungen der Manscale GmbH, Donnerschweer Str. 210, 26123 Oldenburg (nachfolgend die „Agentur“). Sie werden mit Vertragsschluss Bestandteil der Geschäftsbeziehung zwischen der Agentur und dem Auftraggeber und gelten in vollem Umfang, sofern keine abweichende vertragliche Regelung besteht.
Eigene Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden gegenüber der Agentur keine Anwendung — auch ohne ausdrücklichen Widerspruch —, es sei denn, die Agentur hat diesen schriftlich zugestimmt.
Die Agentur ist berechtigt, diese AGB zu ändern. Änderungen gelten als vereinbart, wenn der Auftraggeber nicht innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der geänderten Fassung schriftlich widerspricht.
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieser AGB berührt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der unwirksamen Klausel tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Bestimmung am nächsten kommt.
§ 2 Vertragsschluss
Ein Vertrag kommt zustande, sobald der Auftraggeber das von der Agentur erstellte Angebot oder die Auftragsbestätigung unterzeichnet und diese bei der Agentur eingegangen ist. Mit der Unterzeichnung erteilt der Auftraggeber einen verbindlichen und unwiderruflichen Auftrag für die im Angebot beschriebenen Leistungen.
Ein Vertrag kann auch konkludent zustande kommen, wenn das Verhalten des Auftraggebers — beispielsweise durch begleitende Kommunikation oder mündliche Vereinbarungen — eindeutig auf die Absicht hinweist, die Leistungen zu den genannten Bedingungen zu beauftragen.
Abweichungen von den im Angebot genannten Leistungen oder Bedingungen bedürfen einer schriftlichen Vereinbarung.
Angebote der Agentur sind 30 Tage ab Ausstellungsdatum gültig. Bis zum schriftlichen Eingang der Annahme durch den Auftraggeber kann die Agentur ein Angebot jederzeit und ohne Angabe von Gründen zurückziehen.
§ 3 Ablehnung von Aufträgen
Die Agentur behält sich vor, Aufträge abzulehnen, deren Inhalt gegen geltendes Recht oder behördliche Vorgaben verstößt oder die aus anderen Gründen für die Agentur unzumutbar sind. Dies gilt insbesondere, wenn die Insolvenz des Auftraggebers absehbar ist oder der Auftraggeber mit Zahlungen aus laufenden oder früheren Aufträgen im Rückstand ist. Die Agentur ist nicht verpflichtet, dem Auftraggeber Gründe für die Ablehnung mitzuteilen.
§ 4 Leistungserbringung
Die Agentur verpflichtet sich, die beauftragten Leistungen gewissenhaft zu erbringen. Sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist, wird kein bestimmtes Ergebnis geschuldet. Der Leistungsumfang ergibt sich aus den Angaben im jeweiligen Angebot oder in der Auftragsbestätigung.
Die Agentur bemüht sich, ihre Leistungen fortlaufend an den aktuellen Stand der Technik anzupassen. Zu diesem Zweck kann die Agentur den Leistungsumfang einseitig anpassen, sofern die wesentlichen Vertragsbestandteile erhalten bleiben und die Anpassung für den Auftraggeber zumutbar ist.
Genannte Liefer- und Fertigstellungstermine sind unverbindliche Richtwerte. Die Agentur kann Leistungen in Etappen erbringen, sofern dies für den Auftraggeber zumutbar ist.
Die Agentur kann zur Erbringung von Teilleistungen Dritte (Subunternehmer) ohne gesonderte Mitteilung einsetzen.
Ereignisse höherer Gewalt — einschließlich insbesondere Naturkatastrophen, bewaffneter Konflikte, terroristischer Akte, Pandemien, behördlicher Anordnungen, Energiemangel oder Arbeitskampfmaßnahmen — entbinden die Agentur für deren Dauer von der Leistungspflicht, ohne dass Ansprüche auf Schadensersatz entstehen. Vereinbarte Fristen verlängern sich entsprechend. Die Zahlungspflichten des Auftraggebers bleiben unberührt.
§ 5 Leistungsportfolio
Das Leistungsportfolio der Manscale GmbH umfasst insbesondere:
- Suchmaschinenoptimierung (SEO)
- Webdesign & Webentwicklung
- Performance Marketing (z. B. Google Ads, Social Ads)
- Grafik- und Mediendesign
Art und Umfang der im Einzelfall geschuldeten Leistungen ergeben sich aus der jeweiligen vertraglichen Vereinbarung.
§ 6 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber unterstützt die Agentur bei der Leistungserbringung aktiv und stellt alle hierfür erforderlichen Unterlagen, Zugangsdaten, Materialien und Informationen rechtzeitig und unentgeltlich bereit.
Der Auftraggeber gewährt der Agentur fortlaufenden Zugang zu für die Auftragsabwicklung relevanten Systemen und informiert die Agentur eigenständig über alle für die Leistungserbringung relevanten Änderungen oder Entwicklungen.
Der Auftraggeber sichert zu, dass alle von ihm bereitgestellten Materialien, Vorlagen und Daten frei von Rechten Dritter sind und für den beabsichtigten Zweck genutzt werden dürfen. Der Auftraggeber stellt die Agentur von allen Ansprüchen Dritter — insbesondere aus Wettbewerbs-, Urheber-, Marken- und Namensrechtsrecht — sowie von den Kosten einer erforderlichen Rechtsverteidigung frei. Die Agentur ist nicht verpflichtet, die bereitgestellten Materialien auf mögliche Rechtsverletzungen zu prüfen.
Für die Sicherung der bereitgestellten Daten und Inhalte ist allein der Auftraggeber verantwortlich. Die Agentur übernimmt keine Haftung für Datenverlust.
Verletzt der Auftraggeber seine Mitwirkungspflichten, trägt er die daraus resultierenden Folgen — einschließlich Verzögerungen bei der Leistungserbringung und etwaigem Mehraufwand. Die Agentur ist berechtigt, entstandenen Mehraufwand gesondert in Rechnung zu stellen.
§ 7 Vergütung und Zahlungsbedingungen
Alle Preise verstehen sich in Euro und, sofern im Angebot nicht anders angegeben, zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer und sonstiger Abgaben.
Rechnungsbeträge sind unmittelbar nach Erhalt der Rechnung und ohne Abzug fällig. Die Agentur ist berechtigt, bereits erbrachte Teilleistungen in Rechnung zu stellen. Gewährte Skonti oder Sonderkonditionen gelten nur bei fristgerechter Zahlung.
Die Rechnungsstellung erfolgt gemäß den im Angebot vereinbarten Bedingungen. Besteht keine gesonderte Vereinbarung, werden laufende Betreuungsleistungen monatlich und einmalige Projektleistungen nach Fertigstellung abgerechnet. Einrichtungsgebühren und sonstige einmalige Positionen sind unabhängig davon sofort fällig.
Eingegangene Zahlungen werden zunächst auf die älteste offene Forderung einschließlich etwaig angefallener Verzugszinsen angerechnet.
Die Aufrechnung oder Zurückbehaltung durch den Auftraggeber gegenüber Forderungen der Agentur — unabhängig vom Rechtsgrund — ist ausgeschlossen.
Bei Zahlungsverzug ist die Agentur berechtigt, ab dem Fälligkeitstag Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen.
§ 8 Laufzeit und Kündigung
Wiederkehrende Dienstleistungsverträge (z. B. SEO-Betreuung, laufendes Kampagnenmanagement) haben, sofern nicht individuell anders vereinbart, eine Mindestlaufzeit von sechs Monaten. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich der Vertrag jeweils automatisch um weitere drei Monate, sofern er nicht schriftlich mit einer Frist von vier Wochen zum Ende der jeweiligen Laufzeit gekündigt wird.
Kündigt der Auftraggeber den Vertrag vorzeitig ohne berechtigten Grund oder verweigert er die vertraglich erforderliche Mitwirkung, schuldet er eine Kündigungsgebühr in Höhe von 70 % des verbleibenden Gesamtvertragswerts. Diese Pauschale kompensiert entgangene Einnahmen, bereits angefallene Kosten und den organisatorischen Aufwand der Agentur. Die Leistungserbringung endet mit Wirksamwerden der Kündigung.
Wurden dem Auftraggeber Vorzugskonditionen, Preisnachlässe oder verkürzte Laufzeiten gewährt, bleiben diese bei der Berechnung der Kündigungsgebühr unberücksichtigt.
Bereits im Voraus geleistete Zahlungen werden nicht erstattet.
Das Recht beider Parteien zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt von den vorstehenden Regelungen unberührt.
§ 9 Nutzungsrechte
Mit vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung räumt die Agentur dem Auftraggeber ein einfaches, nicht übertragbares, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den Leistungsergebnissen ein. Die Nutzung ist auf den vertraglich vorgesehenen Zweck beschränkt.
Dem Auftraggeber ist es untersagt, Unterlizenzen zu erteilen, die Arbeitsergebnisse zu vervielfältigen, zu verbreiten oder über den vertraglich vereinbarten Umfang hinaus anderweitig zu verwerten.
Solange die Vergütung nicht vollständig gezahlt ist, darf der Auftraggeber die Leistungsergebnisse nur widerruflich nutzen. Bei Zahlungsverzug kann die Agentur die Nutzungserlaubnis für die Dauer des Rückstands entziehen.
Das Urheberrecht an allen Leistungsergebnissen verbleibt bei der Agentur, sofern nicht schriftlich etwas anderes vereinbart ist.
§ 10 Gewährleistung
Der Auftraggeber prüft die erbrachten Leistungen unverzüglich nach Erhalt auf Mängel. Reklamationen sind innerhalb von 14 Tagen nach Leistungserbringung schriftlich unter konkreter Beschreibung der Mängel mitzuteilen. Erfolgt keine oder keine rechtzeitige Mitteilung, erlöschen sämtliche Gewährleistungs- und Schadensersatzansprüche des Auftraggebers hinsichtlich des betreffenden Mangels.
Gewährleistungsansprüche bestehen nicht, soweit Mängel auf Änderungen zurückzuführen sind, die weder von der Agentur durchgeführt noch von ihr genehmigt wurden. Die Beweislast dafür, dass ein Mangel bereits zum Zeitpunkt der Leistungserbringung bestand, trägt der Auftraggeber.
Erweist sich eine beanstandete Leistung als mangelfrei, kann die Agentur den für die Prüfung entstandenen Aufwand auf Basis der vereinbarten Konditionen in Rechnung stellen.
Besteht ein berechtigter Mangel, steht der Agentur die Wahl zu, ob sie den Mangel beseitigt oder eine Gutschrift gewährt. Weitergehende Gewährleistungsansprüche sind ausgeschlossen. Der Auftraggeber unterstützt die Agentur bei der Mangelbeseitigung in zumutbarem Umfang.
Gewährleistungsansprüche verjähren sechs Monate nach Erbringung der jeweiligen Leistung.
§ 11 Haftung
Die Haftung der Agentur für schuldhaft verursachte Schäden ist unabhängig vom Rechtsgrund nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen beschränkt.
Die Agentur haftet nicht, wenn der Auftraggeber Ratschläge oder Empfehlungen der Agentur nicht befolgt hat — es sei denn, der Auftraggeber weist nach, dass der Schaden auch bei Befolgung des Ratschlags eingetreten wäre.
Die Haftung der Agentur ist ebenfalls ausgeschlossen, wenn der Auftraggeber für den Auftrag relevante Informationen nicht, unvollständig oder fehlerhaft bereitgestellt hat — es sei denn, der Auftraggeber kann nachweisen, dass der Schaden auch bei ordnungsgemäßer Information eingetreten wäre.
Die Agentur haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit ist die Haftung auf die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) beschränkt und in der Höhe auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Vertragsschaden begrenzt. Die Haftung für sonstige durch leichte Fahrlässigkeit verursachte Schäden ist ausgeschlossen; ausgenommen sind Personenschäden.
Die Agentur übernimmt keine Haftung für das Erreichen bestimmter wirtschaftlicher Ergebnisse — beispielsweise hinsichtlich Rankings, Reichweite oder Umsatzentwicklung —, sofern dies nicht ausdrücklich schriftlich zugesichert wurde.
Schadensersatzansprüche sind gegenüber der Agentur innerhalb von sechs Monaten nach Kenntnis des Schadens geltend zu machen. Die Darlegungs- und Beweislast für Schaden und Verschulden trägt der Auftraggeber.
§ 12 Vertraulichkeit
Beide Parteien behandeln alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten geschäftlichen und betrieblichen Informationen vertraulich und geben sie ohne vorherige Zustimmung der anderen Partei nicht an Dritte weiter.
§ 13 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Für alle Rechtsbeziehungen zwischen der Agentur und dem Auftraggeber gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Anwendung des UN-Kaufrechts (CISG) ist ausgeschlossen.
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis ist Oldenburg, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist. Die Agentur ist jedoch berechtigt, Ansprüche auch am allgemeinen Gerichtsstand des Auftraggebers geltend zu machen.
§ 14 Schlussbestimmungen
Die Agentur ist berechtigt, allgemeines Wissen und Erfahrungen aus der Zusammenarbeit — soweit daraus keine unmittelbaren Rückschlüsse auf den Auftraggeber möglich sind — in anonymisierter Form auch für andere Projekte oder Zwecke zu verwenden.
Sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist, darf die Agentur den Namen und das Logo des Auftraggebers als Referenz auf ihrer Website unter manscale.ai und in anderen Kommunikationsmedien verwenden. Eine Verpflichtung hierzu besteht nicht.
Eine Übertragung von Rechten und Pflichten aus dem Vertragsverhältnis durch den Auftraggeber bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Agentur.
Teil B: Besondere Geschäftsbedingungen
§ 1 Suchmaschinenoptimierung (SEO)
Die Agentur garantiert keine bestimmten Platzierungen in den organischen Suchergebnissen von Google oder anderen Suchmaschinen. Suchergebnisse werden durch algorithmische Prozesse bestimmt, auf die die Agentur keinen unmittelbaren Einfluss hat.
Während der Vertragslaufzeit führt der Auftraggeber keine eigenständigen On-Page-, On-Site- oder Off-Page-Maßnahmen ohne vorherige Abstimmung mit der Agentur durch. Die Agentur übernimmt keine Verantwortung für unbefugte Änderungen an der Website des Auftraggebers.
Sofern nicht anders vereinbart, gewährt der Auftraggeber der Agentur während der gesamten Vertragslaufzeit Zugang zu allen relevanten Analyse- und Tracking-Systemen (z. B. Google Analytics, Google Search Console), zum FTP-Server und zum Content-Management-System (z. B. WordPress). Strukturelle Änderungen an der Website oder ein Relaunch sind mit der Agentur im Voraus abzustimmen.
Zu Vertragsbeginn benennt der Auftraggeber alle zu seiner Webpräsenz gehörenden Domains. Gewährt der Auftraggeber der Agentur den erforderlichen technischen Zugang nicht, trägt er die daraus entstehenden Mehrkosten (z. B. durch Beauftragung externer Dienstleister).
Die Agentur übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität von Daten externer Anbieter und Plattformen.
§ 2 Verwaltung von Werbekampagnen (z. B. Meta Ads, Google Ads)
Die Agentur garantiert keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg aus der Schaltung von Werbekampagnen. Kennzahlen wie Anfragen, Leads oder Umsatzentwicklung hängen von zahlreichen Faktoren außerhalb des Einflussbereichs der Agentur ab.
Sämtliche Nutzungsrechte an im Rahmen des Kampagnenmanagements von der Agentur erstellten Werbematerialien (Grafiken, Videos, Texte und sonstige kreative Leistungen) erlöschen automatisch mit Beendigung des jeweiligen Managementvertrags. Setzt der Auftraggeber die Materialien nach Vertragsende weiter ein, wird eine Vertragsstrafe in Höhe des Doppelten der monatlichen Managementgebühr für die Dauer der unbefugten Nutzung fällig — mindestens 10.000 EUR.
§ 3 Design- und Kreativleistungen
Designentwürfe und Kreativleistungen werden dem Auftraggeber digital zur Freigabe vorgelegt. Bei Druckproduktionen besteht kein Anspruch auf physische Proof-Exemplare.
Ein vorgelegter Entwurf gilt als freigegeben, sofern der Auftraggeber nicht innerhalb von acht Tagen nach Übergabe schriftlich oder digital widerspricht. Nachträgliche Änderungen an freigegebenen Inhalten — einschließlich durch den Auftraggeber selbst — bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung der Agentur, es sei denn, eine eigenständige Bearbeitungsmöglichkeit war bereits Vertragsbestandteil.
Änderungswünsche sind vom Auftraggeber gesammelt in einer schriftlichen Mitteilung (Revisionsrunde) einzureichen. Sofern nicht anders vereinbart, steht dem Auftraggeber eine Revisionsrunde zu. Mehraufwand, der aus unvollständig mitgeteilten oder verspätet eingereichten Änderungen entsteht, kann gesondert berechnet werden.
Der Auftraggeber gestattet der Agentur, in Designarbeiten einen dezenten Urhebervermerk und/oder das Logo der Agentur anzubringen und diesen, soweit technisch möglich, mit der Website der Agentur unter manscale.ai zu verlinken. Bestehende Schutz- und Urheberrechtshinweise, einschließlich im Quellcode, dürfen vom Auftraggeber nicht verändert werden.
Die Agentur ist berechtigt, erbrachte Designleistungen einschließlich Entwurfsstadien — auch wenn diese vom Auftraggeber bereitgestelltes Material enthalten — als Referenzen zu verwenden, in ihr Portfolio aufzunehmen und auf ihrer Website unter manscale.ai zu präsentieren.
Teil C: Besondere Geschäftsbedingungen für das Kundenportal (portal.manscale.de)
§ 1 Geltungsbereich und Vertragsgegenstand
(1) Die folgenden Bestimmungen dieses Teils C gelten ergänzend zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (Teil A) für die Nutzung des Kundenportals der Manscale GmbH unter portal.manscale.de (nachfolgend das „Portal“). Bei Widersprüchen zwischen Teil A und Teil C haben die Bestimmungen dieses Teils C Vorrang, soweit sie den Gegenstand des Portals betreffen.
(2) Das Portal ist eine B2B-SaaS-Plattform (Software-as-a-Service) für Projektmanagement, Customer Relationship Management (CRM), Lead-Management, Servicebuchung und weitere Geschäftsfunktionen. Das Portal richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind von der Nutzung ausgeschlossen.
(3) Diese Bestimmungen gelten für alle Nutzer des Portals, einschließlich direkt registrierter Kunden und deren Mitarbeiter (Kunden-Unterkonten), die über die Einladungsfunktion des Portals Zugang erhalten.
(4) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Nutzers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Manscale GmbH stimmt deren Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsschluss und Registrierung
(1) Der Nutzungsvertrag für das Portal kommt durch die Registrierung des Nutzers auf dem Portal zustande. Die Registrierung kann per E-Mail und Passwort oder über Google OAuth erfolgen.
(2) Bei der Registrierung sind Name, E-Mail-Adresse und Passwort (bei Registrierung ohne Google OAuth) als Pflichtangaben anzugeben. Der Nutzer ist verpflichtet, ausschließlich wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen und diese bei Änderungen unverzüglich zu aktualisieren.
(3) Mit Abschluss der Registrierung bestätigt der Nutzer, dass er diese AGB und die Datenschutzerklärung gelesen hat und deren Geltung zustimmt.
(4) Bestehende Nutzer können weitere Personen per E-Mail-Einladung (signierte URL) zur Nutzung des Portals einladen. Der einladende Nutzer ist dafür verantwortlich, dass die eingeladene Person über die geltenden Nutzungsbedingungen informiert wird.
(5) Die Nutzung des Portals setzt das vollendete 18. Lebensjahr voraus. Mit der Registrierung bestätigt der Nutzer, dass er das 18. Lebensjahr vollendet hat und zur Vertretung des registrierten Unternehmens berechtigt ist.
(6) Die Manscale GmbH behält sich vor, Registrierungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
§ 3 Nutzerrollen und Verantwortlichkeiten
(1) Das Portal unterscheidet verschiedene Nutzerrollen mit unterschiedlichen Berechtigungsstufen, insbesondere: Administrator (Admin), Manager, Projektmanager, Kunde, Kunden-Unterkonto (Kundenmitarbeiter) und Kursteilnehmer. Die Zuweisung und Verwaltung der Rollen obliegt dem jeweiligen Kontoadministrator.
(2) Kunden, die Unterkonten für ihre Mitarbeiter anlegen oder Einladungen versenden, tragen die volle Verantwortung für Handlungen dieser Unterkonten innerhalb des Portals. Der Kunde stellt sicher, dass seine Mitarbeiter die geltenden Nutzungsbedingungen einhalten.
(3) Der Kunde ist verpflichtet, seine über Unterkonten eingebundenen Mitarbeiter angemessen über die Nutzung des Portals, die darin stattfindende Datenverarbeitung und die geltenden Bedingungen zu informieren.
(4) Jeder Nutzer ist verpflichtet, seine Zugangsdaten (Benutzername, Passwort) vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff unbefugter Dritter zu schützen. Wird dem Nutzer bekannt oder vermutet, dass seine Zugangsdaten von Dritten genutzt werden, muss er die Manscale GmbH unverzüglich informieren und sein Passwort ändern.
(5) Der Nutzer haftet für alle unter seinen Zugangsdaten durchgeführten Aktivitäten, es sei denn, er kann nachweisen, dass der Missbrauch nicht auf ihn zurückzuführen ist.
§ 4 Leistungsbeschreibung
(1) Das Portal stellt den Nutzern folgende Funktionen und Leistungen zur Verfügung, deren konkreter Umfang vom jeweiligen Nutzungsvertrag oder gebuchten Leistungspaket abhängt:
- a) Projektmanagement: Aufgabenverwaltung, Dateiverwaltung, Projektfortschrittsverfolgung, Zuweisung von Verantwortlichkeiten und Statusverfolgung.
- b) Kommunikation: Projekt-Chat, Nachrichten, Erwähnungsfunktion (@mentions) und Benachrichtigungssystem (E-Mail, Push-Benachrichtigungen).
- c) Dateiverwaltung: Upload, Organisation in Ordnerstrukturen und Download von Dateien. Die Speicherung erfolgt über Amazon Web Services (AWS S3).
- d) Zugangsdatenverwaltung: Verschlüsselte Speicherung und Verwaltung projektbezogener Zugangsdaten innerhalb des Portals.
- e) Terminplanung: Integrierter Kalender, öffentliche Kalenderlinks und Google-Kalender-Integration.
- f) Lead-Management: Erfassung, Qualifizierung und Statusverfolgung von Leads und Kontakten.
- g) Servicebuchung: Buchung von Leistungen mit integrierter Zahlungsabwicklung über Stripe.
- h) Buchhaltung: Rechnungsstellung und Rechnungsverwaltung über die sevDesk-Integration.
- i) WhatsApp-Integration: Projektstatus-Updates, Chatbot-Funktionalität und Verifizierung über Vonage/WhatsApp Business API.
- j) E-Mail-Marketing: E-Mail-Sequenzen, automatisierte Kampagnen und Tracking-Funktionen.
- k) Gemeinsame Posteingänge: Geteilte E-Mail-Posteingänge für teamübergreifende Kommunikation.
- l) Kursplattform: Erstellung und Verwaltung von Kursen mit Modulen, Lektionen und individueller Fortschrittsverfolgung für Kursteilnehmer.
- m) Dynamische Formulare: Erstellung individueller Formulare mit benutzerdefinierten Feldern und Datei-Upload-Funktionalität.
- n) Website-Analyse: Auswertung und Darstellung von Website-Statistiken über die WP Statistics-Integration.
(2) Die Manscale GmbH ist berechtigt, einzelne Funktionen des Portals jederzeit zu erweitern, anzupassen oder einzustellen, sofern dies für den Nutzer zumutbar ist und wesentliche Vertragspflichten nicht beeinträchtigt werden. Nutzer werden über wesentliche Änderungen rechtzeitig informiert.
(3) Einzelne Funktionen des Portals basieren auf der Integration von Drittanbieterdiensten (insbesondere Stripe, AWS, Google, Vonage, Mailgun, sevDesk, OpenAI, OneSignal). Verfügbarkeit und Umfang dieser Drittanbieterdienste unterliegen den jeweiligen Nutzungsbedingungen der Anbieter und liegen außerhalb des Einflusses der Manscale GmbH.
§ 5 Verfügbarkeit und Service Level
(1) Die Manscale GmbH bemüht sich, das Portal im Jahresmittel mit einer Verfügbarkeit von 99,5 % bereitzustellen. Hiervon ausgenommen sind geplante Wartungsfenster, Ausfälle von Drittanbieterdiensten und Ereignisse höherer Gewalt.
(2) Geplante Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit außerhalb der regulären Geschäftszeiten (Montag bis Freitag, 10:00–18:00 Uhr) durchgeführt und den Nutzern im Voraus angekündigt. In dringenden Fällen (insbesondere Sicherheitsupdates) ist die Manscale GmbH berechtigt, das Portal vorübergehend einzuschränken oder offline zu nehmen, ohne dies im Voraus anzukündigen.
(3) Es wird keine Garantie für eine unterbrechungsfreie Verfügbarkeit des Portals gegeben. Die Manscale GmbH haftet nicht für Unterbrechungen, Verzögerungen oder Störungen aufgrund von Umständen außerhalb ihres Einflussbereichs, insbesondere Ausfällen von Drittanbieterdiensten (Vonage, Stripe, AWS, Google, Mailgun, sevDesk, OpenAI, OneSignal usw.), Internetstörungen, höherer Gewalt oder behördlichen Anordnungen.
(4) Bei Störungen bemüht sich die Manscale GmbH mit angemessener Sorgfalt und bestem Bemühen um deren Behebung.
§ 6 Zahlungsbedingungen für das Portal
(1) Die Zahlungsabwicklung für über das Portal gebuchte Leistungen erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe. Dem Nutzer stehen die über Stripe verfügbaren Zahlungsmethoden zur Verfügung, insbesondere Kreditkarte und SEPA-Lastschrift.
(2) Wählt der Nutzer SEPA-Lastschrift als Zahlungsmethode, erteilt er der Manscale GmbH ein SEPA-Lastschriftmandat, das elektronisch im Portal bestätigt wird. Der Nutzer stellt sicher, dass sein Konto zum Zeitpunkt der Belastung ausreichend gedeckt ist. Kosten, die durch Rücklastschriften wegen unzureichender Deckung oder fehlerhafter Kontodaten entstehen, trägt der Nutzer.
(3) Rechnungen werden über die sevDesk-Integration erstellt und dem Nutzer elektronisch zur Verfügung gestellt. Rechnungsbeträge sind unmittelbar nach Erhalt und ohne Abzug fällig, sofern nicht anders vereinbart.
(4) Für über das Portal gebuchte Leistungen können sowohl Abonnementmodelle (wiederkehrende Zahlungen) als auch Einmalzahlungen vereinbart werden. Die jeweiligen Bedingungen ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung der gebuchten Leistung.
(5) Die Manscale GmbH behält sich vor, Preise für Portal-Leistungen anzupassen. Preisänderungen werden dem Nutzer mindestens vier Wochen vor Inkrafttreten mitgeteilt. Widerspricht der Nutzer der Preisänderung nicht innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt der Mitteilung, gilt die Preisänderung als angenommen. Bei fristgerechtem Widerspruch steht beiden Parteien ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preisänderung zu.
(6) Alle Preise verstehen sich in Euro und, sofern nicht anders angegeben, zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer.
§ 7 Pflichten des Nutzers
(1) Der Nutzer verpflichtet sich, das Portal ausschließlich im Rahmen der vertraglichen Vereinbarungen und geltenden Rechtsvorschriften zu nutzen. Dem Nutzer ist insbesondere untersagt:
- a) über das Portal rechtswidrige, beleidigende, diffamierende, pornografische oder sonst sittenwidrige Inhalte zu verbreiten oder hochzuladen;
- b) Inhalte hochzuladen, die Urheber-, Marken- oder sonstige Rechte Dritter verletzen;
- c) das Portal automatisiert zu nutzen, zu scrapen, zu crawlen oder auf Portal-Inhalte maschinell zuzugreifen, es sei denn, dies erfolgt über die hierfür vorgesehenen Schnittstellen (APIs);
- d) Maßnahmen zu ergreifen, die die Funktionalität, Sicherheit oder Integrität des Portals beeinträchtigen oder gefährden könnten;
- e) Zugangsdaten an unbefugte Dritte weiterzugeben oder mehrere Personen unter einem Nutzerkonto arbeiten zu lassen, es sei denn, dies erfolgt über die vorgesehene Unterkonten-Funktion.
(2) Der Nutzer trägt die alleinige Verantwortung für alle über das Portal hochgeladenen, gespeicherten oder verbreiteten Inhalte, Daten und Dateien. Dies gilt insbesondere für personenbezogene Daten seiner Mitarbeiter (Unterkontonutzer) und sonstiger Dritter.
(3) Soweit der Nutzer im Rahmen der Portal-Nutzung personenbezogene Daten seiner Mitarbeiter oder Dritter verarbeitet, ist er selbst Verantwortlicher im Sinne der DSGVO und muss die datenschutzrechtlichen Anforderungen eigenständig erfüllen. Der Nutzer stellt die Manscale GmbH von allen Ansprüchen Dritter frei, die auf rechtswidriger Datenverarbeitung durch den Nutzer beruhen.
(4) Der Nutzer ist verpflichtet, eigene Sicherungskopien der im Portal gespeicherten Inhalte anzufertigen und sicherzustellen, dass die Wiederherstellung seiner Daten auch außerhalb des Portals möglich ist.
§ 8 Geistiges Eigentum und Nutzungsrechte
(1) Sämtliche Rechte an der Portal-Software, einschließlich Quellcode, Benutzeroberfläche, Design, Datenbankstruktur und aller zugehörigen Dokumentation, stehen ausschließlich der Manscale GmbH oder ihren Lizenzgebern zu.
(2) Für die Dauer des Vertragsverhältnisses erhält der Nutzer ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Recht zur bestimmungsgemäßen Nutzung des Portals im Rahmen der vertraglichen Vereinbarungen. Eine darüber hinausgehende Nutzung, insbesondere Vervielfältigung, Dekompilierung, Reverse Engineering oder sonstige Modifikation der Software, ist untersagt.
(3) Rechte an vom Nutzer im Portal eingestellten Inhalten und Daten verbleiben beim Nutzer. Der Nutzer räumt der Manscale GmbH ein einfaches, nicht ausschließliches Nutzungsrecht an diesen Inhalten ein, soweit dies für die Bereitstellung und den Betrieb des Portals erforderlich ist. Dieses Nutzungsrecht endet mit Beendigung des Vertragsverhältnisses.
(4) Marken, Logos und sonstige Kennzeichen der Manscale GmbH dürfen vom Nutzer ohne vorherige schriftliche Zustimmung nicht verwendet werden.
§ 9 Haftung und Haftungsbeschränkung
(1) Die Haftung der Manscale GmbH im Zusammenhang mit der Nutzung des Portals richtet sich nach den allgemeinen Haftungsbestimmungen in Teil A § 11 dieser AGB, sofern in diesem Abschnitt nichts Abweichendes geregelt ist.
(2) Die Manscale GmbH haftet nicht für Inhalte, Daten oder Informationen, die von Nutzern im Portal eingestellt werden. Die Manscale GmbH ist nicht verpflichtet, Nutzerinhalte zu prüfen.
(3) Die Haftung für Datenverlust ist auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Nutzer entstanden wäre. Auf die Pflicht des Nutzers zur eigenständigen Datensicherung gemäß § 7 Abs. 4 dieses Teils C wird verwiesen.
(4) Die Manscale GmbH übernimmt keine Haftung für Ausfälle, Funktionseinschränkungen oder Störungen von in das Portal integrierten Drittanbieterdiensten (insbesondere Vonage, Stripe, AWS, Google, Mailgun, sevDesk, OpenAI, OneSignal), es sei denn, sie ist für den Ausfall verantwortlich.
(5) Die Haftung der Manscale GmbH für mittelbare Schäden und entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen — außer bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit ist die Haftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Vertragsschaden beschränkt.
(6) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie für Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz.
§ 10 Laufzeit und Kündigung
(1) Vertragslaufzeit und Kündigungsfristen für die Portal-Nutzung ergeben sich aus dem jeweiligen Nutzungsvertrag oder gebuchten Leistungspaket.
(2) Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für die Manscale GmbH insbesondere vor, wenn:
- a) der Nutzer wesentliche Bestimmungen dieser AGB verletzt und den Verstoß trotz Abmahnung nicht innerhalb einer angemessenen Frist behebt;
- b) der Nutzer mit der Zahlung fälliger Beträge länger als 30 Tage im Rückstand ist;
- c) der Nutzer das Portal für rechtswidrige Zwecke nutzt oder die Integrität oder Sicherheit des Portals gefährdet.
(3) Die Manscale GmbH ist berechtigt, den Zugang des Nutzers zum Portal vorübergehend zu sperren, wenn ein Vertragsverstoß vermutet wird. Der Nutzer wird unverzüglich über die Sperrung und deren Gründe informiert.
(4) Nach Beendigung des Vertragsverhältnisses hat der Nutzer die Möglichkeit, im Portal gespeicherte Daten innerhalb von 30 Tagen nach Vertragsende zu exportieren. Nach Ablauf dieser Frist ist die Manscale GmbH berechtigt, sämtliche Nutzerdaten unwiderruflich zu löschen, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
(5) Der Nutzer wird rechtzeitig vor der endgültigen Löschung seiner Daten daran erinnert, dass er seine Daten exportieren kann. Die Manscale GmbH stellt hierfür geeignete Exportfunktionen bereit.
§ 11 Auftragsverarbeitung (AVV)
(1) Soweit die Manscale GmbH im Rahmen der Portal-Nutzung personenbezogene Daten im Auftrag des Nutzers verarbeitet, handelt sie als Auftragsverarbeiter im Sinne von Art. 28 DSGVO. Der Nutzer bleibt als Verantwortlicher im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO für die Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung verantwortlich.
(2) Zur Konkretisierung der Datenverarbeitung schließen die Parteien eine gesonderte Auftragsverarbeitungsvereinbarung (AVV) gemäß Art. 28 Abs. 3 DSGVO. Die AVV regelt insbesondere Gegenstand und Dauer der Verarbeitung, Art und Zweck der Verarbeitung, Art der personenbezogenen Daten, Kategorien betroffener Personen sowie Pflichten und Rechte des Verantwortlichen. Die AVV kann unter support@manscale.de angefordert werden.
(3) Die Manscale GmbH setzt folgende Unterauftragsverarbeiter zur Bereitstellung der Portal-Leistungen ein:
- Amazon Web Services (AWS) – Cloud-Infrastruktur und Dateispeicherung (S3)
- Stripe, Inc. – Zahlungsabwicklung
- Vonage (Ericsson) – WhatsApp-Integration und Kommunikationsdienste
- Google LLC – OAuth-Authentifizierung, Google-Kalender-Integration
- Mailgun Technologies, Inc. – E-Mail-Zustellung
- sevDesk GmbH – Rechnungsstellung und Buchhaltung
- OpenAI, Inc. – KI-gestützte Funktionen
- OneSignal, Inc. – Push-Benachrichtigungen
(4) Die Manscale GmbH informiert den Nutzer über beabsichtigte Änderungen hinsichtlich des Einsatzes oder der Ersetzung von Unterauftragsverarbeitern. Der Nutzer kann der Änderung innerhalb von 14 Tagen nach Mitteilung widersprechen.
§ 12 Änderung der AGB
(1) Die Manscale GmbH ist berechtigt, die Bestimmungen dieses Teils C mit Wirkung für die Zukunft zu ändern oder zu ergänzen, wenn dies aus sachlichen Gründen erforderlich ist (z. B. aufgrund von Gesetzesänderungen, Rechtsprechungsänderungen, technischen Entwicklungen oder Änderungen des Geschäftsmodells).
(2) Änderungen werden dem Nutzer in Textform (z. B. per E-Mail) mindestens vier Wochen vor dem geplanten Inkrafttreten mitgeteilt. Die geänderten AGB gelten als genehmigt, wenn der Nutzer nicht innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt der Mitteilung in Textform widerspricht. Die Manscale GmbH weist den Nutzer in der Änderungsmitteilung gesondert auf die Bedeutung der Zweiwochenfrist, das Widerspruchsrecht und die Rechtsfolgen des Schweigens hin.
(3) Widerspricht der Nutzer fristgerecht, setzt sich das Vertragsverhältnis unter den bisherigen Bedingungen fort. In diesem Fall behält sich die Manscale GmbH das Recht vor, das Vertragsverhältnis ordentlich zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung zu kündigen.
§ 13 Schlussbestimmungen
(1) Für alle Rechtsbeziehungen zwischen der Manscale GmbH und dem Nutzer des Portals gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) und der Kollisionsnormen des internationalen Privatrechts.
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit der Nutzung des Portals ist Oldenburg, sofern der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist. Die Manscale GmbH ist jedoch berechtigt, Ansprüche auch am allgemeinen Gerichtsstand des Nutzers geltend zu machen.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieses Teils C ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung am nächsten kommt.
(4) Vertragsrelevante Erklärungen und Mitteilungen bedürfen der Textform (z. B. E-Mail). Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen dieser Textformklausel bedürfen ebenfalls der Textform.
(5) Die Kommunikation zwischen den Parteien erfolgt in deutscher Sprache. Die verbindliche Vertragssprache ist Deutsch.
Manscale GmbH
Anschrift
Donnerschweer Str. 210
26123 Oldenburg, Germany
Handelsregister
HRB 218081
Registergericht: Amtsgericht Oldenburg
Vertreten durch
Geschäftszeiten
- Montag – Freitag
- 10:00 – 18:00 Uhr
- Samstag
- Geschlossen
- Sonntag
- Geschlossen
Kontakt
Telefon
+49 441 350 129 4211Umsatzsteuer-ID
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a UStG:
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